Software modernisieren
Individualsoftware modernisieren statt neu bauen.
Ihre Software ist über Jahre gewachsen, bildet Ihr Geschäft genau ab und läuft. Nur wird jede Änderung teurer, und neue Vorhaben scheitern an ihr. Zwischen „Never touch a running system“ und „Das muss alles neu gemacht werden“ liegt der Weg, den wir gehen.
Wir beurteilen die Architektur, halten das System stabil und entwickeln es gezielt dort weiter, wo es Ihr Wachstum bremst. Ohne Neubau, ohne Betriebsrisiko, in Schritten, die Sie jederzeit stoppen können.
So entsteht eine Basis, auf der Automatisierung, neue digitale Services und auch künstliche Intelligenz überhaupt erst tragen.
Architektur zuerst
Wir beurteilen Aufbau, Abhängigkeiten und technische Schulden, bevor wir eine Zeile Code ändern.
Stabilität und Wartbarkeit
Technische Schulden reduzieren, Qualität erhöhen und den Betrieb wieder planbar gestalten.
Digitalisierung und Integration
APIs, Events und Schnittstellen bieten die Grundlage für Automatisierung und neue digitale Angebote.
Für wen
Zwei Ausgangslagen, dieselbe Lücke.
Die einen betreiben eine Software, die über Jahre gewachsen ist. Die anderen haben gerade selbst eine gebaut, mit Hilfe von KI und in erstaunlich kurzer Zeit. So verschieden die beiden Situationen wirken, es fehlt dasselbe: eine Architektur, auf der sich sicher weiterbauen lässt.
Ausgangslage A
Ihre Software ist gewachsen
Sie funktioniert seit Jahren und trägt Ihr Geschäft. Nur wird jede Änderung teurer und riskanter.
Gewachsene Eigenentwicklung
Vor Jahren intern oder von einem Partner gebaut, bildet Ihr Geschäft exakt ab und ist bis heute betriebskritisch.
Branchenlösung mit Sonderbau
Um ein Standardprodukt herum sind Erweiterungen, Schnittstellen und Workarounds entstanden, die niemand mehr vollständig überblickt.
Veraltete Technologie
Framework, Datenbank oder Laufzeitumgebung sind mehrere Versionen zurück. Updates werden aufgeschoben, weil die Nebenwirkungen unklar sind.
Wissen an wenigen Personen
Ein oder zwei Menschen kennen das System wirklich. Ferien, Abgänge oder eine Pensionierung werden zum Geschäftsrisiko.
Ausgangslage B
Sie bauen selbst, mit KI
In Wochen statt Monaten zur ersten Anwendung. Die Frage ist nicht mehr, ob es geht, sondern ob es hält.
Aus dem Prototyp wurde Ernst
Etwas, das als Versuch mit Copilot, Cursor oder einem ähnlichen Werkzeug begann, ist heute im Tagesgeschäft im Einsatz.
Niemand kann es beurteilen
Die Anwendung läuft, aber ob Aufbau, Zugriffsschutz und Umgang mit Daten tragen, kann im Haus niemand verlässlich sagen.
Die Anbindung fehlt
Solange ERP, CRM und Fachanwendungen aussen vor bleiben, bleibt auch die neue Lösung eine Insel mit manuellen Übergaben.
Weiterbauen ohne Bremse
Ihr Team will mit KI weiterentwickeln. Es fehlen die Leitplanken, damit daraus kein Stillstand nach dem ersten Erfolg wird.
Ausgangslage
Software modernisieren ohne Risiko
Selbst entwickelte Legacy-Systeme sind für viele Unternehmen ein zentrales Thema. Sie sind über viele Jahre gewachsen, decken genau den gewünschten Funktionsumfang ab, haben sich mehrfach bewährt und bilden das betriebskritische Rückgrat des Unternehmens.
Trotz der glorreichen Historie einer Applikation sind die Herausforderungen damit vielfältig und wirken sich direkt auf Kosten, Geschwindigkeit und Innovation des Unternehmens aus.
Abhängigkeit von Einzelpersonen
Wissen steckt in Köpfen oder altem Code. Fällt eine Schlüsselperson aus, wird jede Änderung riskant oder unmöglich.
Hohe Änderungsrisiken
Schon kleine Anpassungen können unerwartete Nebenwirkungen haben. Aus Angst vor Fehlern werden Verbesserungen aufgeschoben.
Fehlende Transparenz
Architektur, Abhängigkeiten und Datenflüsse sind unklar. Entscheidungen basieren auf Annahmen statt auf belastbaren Informationen.
Schwierige Integration
Legacy-Systeme lassen sich nur schwer an neue Anwendungen, APIs oder Automatisierungen anbinden. Medienbrüche und manuelle Workarounds sind die Folge.
Steigende Betriebs- und Wartungskosten
Alte Technologien, Spezialwissen und Sonderlösungen treiben Kosten nach oben, ohne zusätzlichen Nutzen zu schaffen.
Bremsklotz für Digitalisierung und Innovation
Neue Ideen, digitale Services oder Automatisierung scheitern nicht am Willen, sondern an der bestehenden Systemlandschaft.
Erster Schritt
Der Architektur-Check: eine Auslegeordnung an einem Tag.
Bevor irgendjemand über Technologie spricht, braucht es ein gemeinsames Bild der Lage. Wir kommen zu Ihnen und führen dazu ein moderiertes Gespräch mit allen, die das System betrifft. Am Ende des Tages wissen alle Beteiligten, wo Sie stehen und was zuerst drankommt.
Geschäftsführung
Was das System heute kostet, wo es Vorhaben blockiert und welches Risiko ein Ausfall oder ein Personalwechsel bedeutet.
Technische Personen
Wie das System aufgebaut ist, wo die technischen Schulden liegen, welche Abhängigkeiten und Schnittstellen bestehen.
Anwenderinnen und Anwender
Wo im Alltag Umwege entstehen, was ausserhalb des Systems in Excel und Mail passiert und welche Schritte immer wieder von Hand laufen.
Diese drei Sichten in einen Raum zu bringen ist der eigentliche Wert. Getrennt befragt beschreibt jede Gruppe ein anderes System, und Entscheidungen fallen auf halber Information.
Ablauf des Tages
01
Drei Sichten aufnehmen
Im moderierten Gespräch schildert jede Gruppe ihre Sicht. Die Unterschiede sind dabei der interessante Teil: Sie zeigen, wo Annahmen auseinandergehen.
02
Systembild zeichnen
Wir halten Anwendungen, Datenflüsse, Schnittstellen und manuelle Übergaben gemeinsam an der Wand fest, bis alle dasselbe Bild vor sich haben.
03
Schmerzpunkte bewerten
Jeder Punkt wird nach Auswirkung und Häufigkeit eingeordnet. So entsteht eine Rangfolge statt einer Wunschliste.
04
Möglichkeiten einordnen
Wo lohnt sich Stabilisieren, wo Ablösen, wo eine Schnittstelle, wo Automatisierung und wo tatsächlich künstliche Intelligenz.
05
Nächste Schritte festlegen
Wir priorisieren nach Geschäftswert, Risiko und Aufwand und halten fest, was Sie in den nächsten drei bis sechs Monaten angehen.
Der Rahmen
- Ein Tag bei Ihnen vor Ort, moderiert von uns
- Vier bis acht Teilnehmende aus Führung, Technik und Fachbereich
- Keine Vorbereitung nötig, ausser den Zugang zu Personen und System
- Aufbereitung und Bericht innerhalb einer Woche danach
CHF 1'500
Pauschal, inklusive Aufbereitung und Bericht.
Das Ergebnis
- Eine Systemlandkarte mit Anwendungen, Datenflüssen und Übergaben
- Ein Risikobild: was wäre wie schlimm, wenn es morgen ausfällt
- Eine bewertete Liste der Schmerzpunkte statt einer Wunschliste
- Eine Roadmap für die nächsten drei bis sechs Monate mit Aufwandsschätzung
Das Ergebnis gehört Ihnen. Sie können damit auch ohne uns weiterarbeiten oder eine Zweitmeinung einholen.
Unser Ansatz
Legacy-Systeme stabil halten und gezielt modernisieren
Eine komplette Ablösung einer solchen Software in einem Zug ist enorm teuer, sehr riskant und selten realistisch. Eine Lösung ab Stange wird nie auf Anhieb so gut passen und eine Neuentwicklung ist aus vielen Gründen meist nicht vertretbar.
Wir gehen deshalb einen anderen Weg und modernisieren kontrolliert, schrittweise und nur dort, wo messbarer Nutzen entsteht.
Leitprinzip
Nicht alles neu bauen. Erst verstehen, dann stabilisieren, gezielt verbessern und schrittweise anschlussfähig machen.
01 | Stabilisieren
Wir schaffen Transparenz über Architektur, Abhängigkeiten, Risiken und technische Schulden. So bleibt der Betrieb stabil und Entscheidungen basieren nicht auf Vermutungen.
02 | Schrittweise modernisieren
Statt Big Bang modernisieren wir gezielt dort, wo der grösste Nutzen entsteht: durch Refactoring, Modularisierung oder den Ersatz einzelner Komponenten.
03 | Integrierbar machen
Saubere APIs, Events und Schnittstellen machen bestehende Systeme wieder anschlussfähig für Automatisierung, digitale Services und neue Anwendungen.
04 | Orchestrieren und automatisieren
Das Herzstück der Umsetzung ist oft eine gezielte Orchestrierung von alt und neu, kombiniert mit einer pragmatischen Automatisierung von Prozessen, die bisher manuell im Legacy-System abgebildet waren.
05 | Wissen sichern
Dokumentation, klare Strukturen und nachvollziehbarer Code reduzieren Abhängigkeiten von Einzelpersonen und entlasten Ihr Team.
06 | Roadmap priorisieren
Wir priorisieren nach Geschäftswert, Risiko und Aufwand. Das Ergebnis ist eine realistische Modernisierungs-Roadmap mit klarem Business-Fokus.
Architektur und KI
Ohne saubere Architektur bleibt KI ein Demo-Versprechen.
Viele KI-Vorhaben scheitern nicht am Modell, sondern an dem, was darunter liegt: Daten, die im Altsystem eingeschlossen sind, fehlende Schnittstellen, ein Prototyp ohne Fundament. Deshalb steht bei uns die Architektur vor der Technologie. Das gilt für gewachsene Systeme genauso wie für Anwendungen, die Ihr Team gerade selbst mit KI baut.
Bestehenden Code verstehen
Sprachmodelle helfen uns, grosse Codebasen zu erschliessen, Abhängigkeiten sichtbar zu machen und fehlende Dokumentation nachzuziehen. Das verkürzt genau den Teil, der bisher am meisten Zeit kostet.
KI an Ihr System anbinden
Erst wenn saubere Schnittstellen bestehen, lässt sich KI dort einsetzen, wo sie wirklich trägt: bei der Klassifikation von Dokumenten, bei Vorschlägen im Arbeitsablauf oder bei der Auswertung Ihrer eigenen Daten.
Leitplanken für Ihr Team
Wenn Ihr Team selbst mit KI entwickelt, geben wir ihm den Rahmen dafür: Architekturvorgaben, Code-Review, Tests und einen sauberen Weg in den Betrieb. Sie bauen weiter, wir sichern ab.
Einordnen statt nachrüsten
Nicht jedes Problem braucht ein Modell. Wir sagen Ihnen offen, wo eine Regel, eine Automatisierung oder schlicht ein besserer Prozess die zuverlässigere und günstigere Antwort ist.
Modernisierung endet selten bei der Software. Oft ist der nächste Schritt der Prozess darum herum.
Stimmen aus der Praxis
Was Kunden dazu sagen
Kurze Rückmeldungen von Kunden, die wir in Softwareprojekten begleiten dürfen.
“Applyo hat sich enorm schnell in unserer Applikationslandschaft zurechtgefunden und packt tatkräftig mit an.”
“Sie haben uns bewiesen, dass es auch ohne Big Bang und teurem Greenfield Projekt geht. Wir sind froh haben wir eine Zweitmeinung eingeholt bei Ihnen.”
Nächster Schritt
Wollen Sie uns Ihre Legacy-Situation schildern?
Gemeinsam tauchen wir in Ihre Systemumgebung ein, diskutieren Herausforderungen, zeigen unsere Möglichkeiten auf und finden so heraus ob wir der richtige Partner sind für die Unterstützung Ihrer Applikationen.